Die Evangelische Hauptkirchengemeinde hat sich 2015 mit der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde vereinigt. Der gemeinsame Gemeindekirchenrat ist Träger des Familienzentrums "Die Insel". 

Die damalige Evangelische Hauptkirchengemeinde war eine der beiden großen Gemeinden in der Suhler Innenstadt. In ihrem Bereich lagen die Wohngebiete Döllberg, Himmelreich, Suhl-Nord und Teile des Zentrums.

Die Evangelische Hauptkirchengemeinde hatte sich seit den 1980er Jahren bemüht, im neuen Wohngebiet Suhl-Nord eine kirchliche Arbeit aufzubauen und dafür Räume einzurichten. In der DDR-Zeit wurde nur eine Wohnung in einem der Wohnblöcke zur Verfügung gestellt, in der es ein reges Gemeindeleben gab. Nach langen Verhandlungen konnte die Kirchengemeinde das Grundstück, wo heute die "Insel" steht, erwerben. Ein Neubau war aber noch nicht möglich.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde intensiv nach einer Möglichkeit gesucht, endlich eigene kirchliche Räume in Suhl-Nord zu errichten. Im Jahr 1997 konnte schließlich die "Insel" als Familienzentrum mit Fördermitteln der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und des Landes Thüringen sowie des Kirchenkreises Henneberger Land errichtet werden.

Die Evangelische Hauptkirchengemeinde und die Evangelische Kreuzkirchengemeinden haben 2009 eine Perspektiventwicklung gemeinsam mit dem Evangelischen Kindergarten „Arche Noah" und dem Familienzentrum „Die Insel" durchgeführt und sind zu folgendem gemeinsamen Leitbild gekommen:


Wir leben aus den Wurzeln des Glaubens. Wir sind eine vielfältige Gemeinschaft, aber keine geschlossene Gesellschaft. Haben Sie Lust? Wir machen uns gemeinsam auf den Weg.

Folgende Punkte sind dabei wichtig:

• Die Arbeit im Kindergarten und in der „Insel" wird als kirchliche Arbeit verstanden. In diesen Bereichen soll Gottes Liebe, an die Christen glauben, durch Unterstützung, Hilfe und Betreuung erfahrbar werden.

• Die beiden Kirchengemeinden, der Kindergarten und das Familienzentrum sind in ihren Angeboten grundsätzlich offen für alle unabhängig vom Bekenntnis. Im Familienzentrum und im Kindergarten ist besonders darauf zu achten, dass die religiöse Orientierung keine Zugangsbeschränkung darstellen kann.

• Die beiden Kirchengemeinden, der Kindergarten und das Familienzentrum werden als eine Gemeinschaft verstanden, in der die verschiedenen Aufgaben und Zielgruppen als Bereicherung wirksam werden soll.

• Alle Angebote werden als gemeinsames Unterwegssein verstanden. Der gleichwürdige Austausch zwischen Teilnehmenden und Veranstaltenden soll in allen Angeboten angestrebt werden.

 

 

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